Morduntersuchungskommission: Der Fall Daniela Nitschke

Die Morduntersuchungskommission-Krimireihe, Band 3

Berlin, Hauptstadt der DDR, 1987. Die Stadt ist von einer Unruhe erfasst, die sich kaum noch kontrollieren lässt. Da werden an einem Tag zwei Leichen gefunden, und nur die tote Frau war Republikbürgerin. Oberleutnant Otto Castorp bekommt es daher gleich mit den Kollegen von der Staatssicherheit zu tun. Der Tod des Westbesuchers verweist auf politische Hintergründe. Und auf fremde Geheimdienste. Die Spur führt nach Südafrika.

Und dann ist da noch Erika Fichte. Ihr Chef, verantwortlich für die Unterstützung des ANC durch die DDR: spurlos verschwunden. Erika macht sich auf die Suche.

In diesem Roman geht es um Verrat, um das Ende der Systeme – den Ostblock, den Westen, die Apartheid – und um Freiheit. Wobei Freiheit für jeden etwas anderes bedeutet.

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Wer fünfmal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde, kann ihn ruhig auch noch ein sechstes Mal bekommen. Max Annas schreibt seit Jahren die temporeichsten Spannungsromane, auch sein dritter Band der „Morduntersuchungskommission“-Reihe ist wieder historisches Sittengemälde und Politthriller in einem.


Stern, 28. Juli 2022

Max Annas' nüchterner protokollarischer Stil ist genau die passende Form dafür. So gelingt es ihm, einen komplexen Fall souverän zu entfalten und zugleich ein Stück Mentalitätsgeschichte aus einem Land zu erzählen, dessen Bewohnern der sich abzeichnende Untergang ihrer Welt allenfalls schemenhaft bewusst war. Schon jetzt ist man gespannt auf den Abschluss von Annas' Reihe.

Peter Körte,
Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01. August 2022

Sehr eindrucksvoller Roman über das Bröckeln des Ostblocks zwei Jahre vor der Wende, über den politischen Wandel 1987 und die damals häufig gestellte Frage, was denn eigentlich wird aus Europa und der Welt, wenn die politischen Systeme wie wir sie kennen zu Ende gehen.


BR, 19. Juli 2022

Max Annas, fünfmal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, malt ein genaues Bild des Arbeiter- und Bauernstaates, in dem es auch zunehmend Freiheitskämpfe gibt, die 1989 im Fall der Mauer gipfeln. Klasse Buch.


Sonntag Express, 07. August 2022

Die brisanten, spannenden und aktuellen politischen Themen werden durch die nüchterne Prosa und die genaue Figurenzeichnung gekonnt kontrastiert. Dazu schreibt Annas wundervoll über Jazz und lässt passenderweise den Lesenden ausreichend Raum für eigene Schlussfolgerungen und Interpretationen.

Sonja Hartl,
Deutschlandfunk Kultur, 26. August 2022

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  • 2022: empfohlen - Krimibestenliste
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Max Annas Morduntersuchungskommission: Der Fall Daniela Nitschke
  • Wer fünfmal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet wurde, kann ihn ruhig auch noch ein sechstes Mal bekommen. Max Annas schreibt seit Jahren die temporeichsten Spannungsromane, auch sein dritter Band der „Morduntersuchungskommission“-Reihe ist wieder historisches Sittengemälde und Politthriller in einem.

    Stern, 28. Juli 2022
  • Max Annas' nüchterner protokollarischer Stil ist genau die passende Form dafür. So gelingt es ihm, einen komplexen Fall souverän zu entfalten und zugleich ein Stück Mentalitätsgeschichte aus einem Land zu erzählen, dessen Bewohnern der sich abzeichnende Untergang ihrer Welt allenfalls schemenhaft bewusst war. Schon jetzt ist man gespannt auf den Abschluss von Annas' Reihe.

    Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 01. August 2022
  • Sehr eindrucksvoller Roman über das Bröckeln des Ostblocks zwei Jahre vor der Wende, über den politischen Wandel 1987 und die damals häufig gestellte Frage, was denn eigentlich wird aus Europa und der Welt, wenn die politischen Systeme wie wir sie kennen zu Ende gehen.

    BR, 19. Juli 2022
  • Max Annas, fünfmal mit dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet, malt ein genaues Bild des Arbeiter- und Bauernstaates, in dem es auch zunehmend Freiheitskämpfe gibt, die 1989 im Fall der Mauer gipfeln. Klasse Buch.

    Sonntag Express, 07. August 2022
  • Die brisanten, spannenden und aktuellen politischen Themen werden durch die nüchterne Prosa und die genaue Figurenzeichnung gekonnt kontrastiert. Dazu schreibt Annas wundervoll über Jazz und lässt passenderweise den Lesenden ausreichend Raum für eigene Schlussfolgerungen und Interpretationen.

    Sonja Hartl, Deutschlandfunk Kultur, 26. August 2022